Eingabeaufforderung für Outlook-Objektmodell beim Lesen von Adressinformationen konfigurieren

Diese Richtlinieneinstellung steuert, was passiert, wenn ein nicht vertrauenswürdiges Programm mithilfe des Outlook-Objektmodells versucht, Zugriff auf ein Empfängerfeld (z. B. das Feld "An:") zu erhalten.

Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, können Sie unter vier verschiedenen Optionen wählen, was passiert, wenn ein nicht vertrauenswürdiges Programm versucht, mithilfe des Outlook-Objektmodells programmgesteuert auf ein Empfängerfeld zuzugreifen:

- Eingabeaufforderung für Benutzer. Der Benutzer wird aufgefordert, jeden Zugriffsversuch zu genehmigen.
- Automatisch genehmigen. Outlook genehmigt automatisch programmgesteuerte Zugriffsanforderungen von beliebigen Programmen. Diese Option kann eine signifikante Sicherheitslücke erzeugen und wird nicht empfohlen.
- Automatisch ablehnen. Outlook lehnt automatisch programmgesteuerte Zugriffsanforderungen von beliebigen Programmen ab.
- Benutzer basierend auf der Computersicherheit auffordern. Benutzer werden von Outlook nur aufgefordert, wenn Antivirensoftware veraltet ist oder nicht ausgeführt wird. Dies ist die Standardkonfiguration.

Wird diese Richtlinieneinstellung deaktiviert oder nicht konfiguriert, verwendet Outlook, wenn eine nicht vertrauenswürdige Anwendung versucht, programmgesteuert Zugriff auf Empfängerfelder zu erhalten, die im Abschnitt "Programmgesteuerter Zugriff" des Sicherheitscenters konfigurierte Einstellung. Diese Einstellung bestimmt, ob Outlook Benutzer bei programmgesteuerten Zugriffsversuchen warnt:

- Nur wenn Antivirensoftware veraltet ist oder nicht ausgeführt wird (Standardeinstellung)
- Immer
- Nie. Bei aktivierter Option "Nie" gewährt Outlook jedem Programm, das diesen anfordert, ohne Benachrichtigung programmgesteuerten Zugriff.

Hinweis - Diese beschriebene Standardfunktionalität setzt voraus, dass Sie sich nicht an die Empfehlung gehalten haben, die Gruppenrichtlinieneinstellung "Outlook-Sicherheitsmodus" zu aktivieren, um sicherzustellen, dass die Outlook-Sicherheitseinstellungen durch Gruppenrichtlinien konfiguriert werden. Wenn Gruppenrichtlinien-Sicherheitseinstellungen für Outlook verwendet werden, wird der Abschnitt "Programmgesteuerter Zugriff" im Sicherheitscenter nicht verwendet. In diesem Fall besteht das Standardverhalten darin, dass Benutzer auf Basis der Computersicherheit aufgefordert werden, was der Option "Nur wenn Antivirensoftware veraltet ist oder nicht ausgeführt wird" im Sicherheitscenter entspricht und vom Benutzer nicht bemerkt wird.

Wichtig: Diese Richtlinieneinstellung gilt nur, wenn die Richtlinieneinstellung "Outlook-Sicherheitsmodus" unter "Microsoft Outlook 2010\Sicherheit\Sicherheitsformulareinstellungen" auf "Outlook-Sicherheitsgruppenrichtlinie verwenden" konfiguriert ist.

Weitere Informationen zum Objektmodellwächter finden Sie unter "Sicherheitsverhalten von Outlook" (http://officeredir.microsoft.com/r/rlidGPSecBehaviorOutlookModelO14?clid=1031) in der MSDN Outlook 2010-Entwicklerreferenz.

Unterstützt auf: Mindestens Windows Vista
Schutzverhalten:


  1. Eingabeaufforderung für Benutzer
    Registry HiveHKEY_CURRENT_USER
    Registry Pathsoftware\policies\microsoft\office\14.0\outlook\security
    Value Namepromptoomaddressinformationaccess
    Value TypeREG_DWORD
    Value1
  2. Automatisch genehmigen
    Registry HiveHKEY_CURRENT_USER
    Registry Pathsoftware\policies\microsoft\office\14.0\outlook\security
    Value Namepromptoomaddressinformationaccess
    Value TypeREG_DWORD
    Value2
  3. Automatisch ablehnen
    Registry HiveHKEY_CURRENT_USER
    Registry Pathsoftware\policies\microsoft\office\14.0\outlook\security
    Value Namepromptoomaddressinformationaccess
    Value TypeREG_DWORD
    Value0
  4. Benutzer basierend auf der Computersicherheit auffordern
    Registry HiveHKEY_CURRENT_USER
    Registry Pathsoftware\policies\microsoft\office\14.0\outlook\security
    Value Namepromptoomaddressinformationaccess
    Value TypeREG_DWORD
    Value3


outlk14.admx

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